Sinn einer Mareon-Schnittstelle

Die Mareon-Schnittstelle ist eine Internetverbindung, mit welcher Handwerker ihre Aufträge über das Mareon-Portal von Wohnungsgesellschaften beziehen und auch ihre Rechnungen stellen können. Es handelt sich hierbei nicht, wie vielfach fälschlich angenommen, um eine öffentliche Ausschreibung, sondern die Aufträge werden von den Wohnungsgesellschaften gezielt an bestimmte Handwerker vergeben. Mareon gibt es schon seit vielen Jahren.

Durch die Tatsache, dass Mareon auf diese Weise Immobilienunternehmen und deren Geschäftspartner online zusammenbringt, entfällt ein Großteil an Kosten, wie beispielsweise für Druck und Versand von Angeboten sowie Rechnungen. Darüber hinaus werden zahlreiche Arbeitsschritte wie Auftragsablage, Auftragserteilung auf schriftlichem oder telefonischem Wege eingespart und der gesamte Ablauf kann online elektronisch bearbeitet werden.

Ein kleines Beispiel:

Mieter XY hat einen Wasserschaden, welchen er seiner Wohnbaugesellschaft online meldet. Diese bearbeitet in ihrem ERP-System den Schaden als Auftrag und leitet letzteren wiederum online an den Handwerker weiter, der nach Auftragserfüllung schließlich – erneut online – seine Rechnung erstellt.

Die Vorteile auf einen Blick:

Die Aufträge werden bequem in Ihrer gewohnten Programmumgebung bearbeitet, Rechnungen und Aufträge werden nicht mehrfach erfasst, Daten können jederzeit weiterverarbeitet werden (z.B. Buchhaltung oder Mahnungen). Zugeteilte Aufträge können Sie vom Mareon-Webserver im Auftragseingang abholen und eine Rückmeldung des Auftragsstatus an den Auftraggeber ist ebenso möglich.

Viele Möglichkeiten:

  • Automatisierte Abwicklung von komplexen Bauprojekten, Rechnungsvorgängen, Reparaturaufträgen und Ausschreibungen
  • Erstellung einer Historie über Schätzkosten
  • Artikellisten können mit bis zu 20 000 Artikeln pro Liste eingelesen werden (inklusive Arbeitszeiten und Material)
  • Aufträge können im Stapel eingelesen werden
  • Stapelverarbeitung beim Import von Mareon.

Fazit:

Die Bearbeitung sämtlicher Vorgänge ist durchweg auf elektronischem Wege möglich. Im Falle der Ablehnung eines Auftrags kann der Grund mit übergeben werden. Aufträge können aus dem Mareon-Internet-Portal eingelesen und im eigenen Handwerkerprogramm bearbeitet werden. Es liegt auf der Hand, dass durch solch automatisierte Auftrags- und Rechnungsvergabe die Wohnungsunternehmen nachhaltig die Kosten reduzieren und sich die Liquidität der Handwerker dank kürzerer Durchlaufzeiten enorm verbessert.

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Welche Software ist für Handwerker sinnvoll?

Ein Arbeiter steht im Wald und haut Bäume mit seinem Beil um. Aufgrund seiner stumpfen Axt schafft er nur einige Bäume. Ein Mann kommt zufällig des Weges vorbei und sieht, wie sehr sich der Arbeiter abmüht. Er geht auf ihn zu und sagt: “Hey Freund,  mühe dich doch nicht und schleife dein Beil, dann kannst du viel mehr Bäume fällen.” Da antwortet der Arbeiter: “Das weiß ich, aber doch ich habe noch unzählige Bäume vor mir, und deshalb habe ich hierfür gar keine Zeit.”

Diese alte Geschichte kennt vermutlich jeder.

Alle Handwerker benutzen nur exzellente Werkzeuge mit sehr hohem Profi-Qualitätsstandard. Es wird täglich benutzt und soll darum lange gute Dienste tun. Darum hat Profi-Qualität natürlich auch seinen deutlich teureren Preis. Was für die Werkzeugausstattung des Handwerkers gilt, stimmt allerdings noch zu häufig nicht für seine EDV-Ausrüstung. Handwerker sind verständlicherweise lieber draußen beim Kunden und sehen Arbeit im Büro als notwendiges Übel, das “halt erledigt werden muss”. Ist der Umgang des Malers mit dem Pinsel beim Kunden noch fachgerecht und geht spielend von der Hand, müht er sich im heimischen Büro abends (oder auch an Wochenenden) viele Stunden mit dem verwaltungstechnischem Teil seines Betriebes ab, wie etwa Angebote schreiben und Abrechnungen erledigen oder die Buchhaltung machen.

Ohne gutes Werkzeug geht es nicht

Weshalb stellt Verwaltung für manche Handwerker so einen Kampf dar? Dafür gibt es zwei Gründe: An erster Stelle erzeugt Verwaltung nicht direkt Gewinn. Und zweitens, das ist der Knackpunkt, ist in vielen dieser Fällen keine sinnvolle EDV vorhanden. Viele Handwerker arbeiten ausschließlich mit Word und Excel (oder mit ähnlichen Programmen). Welcher Dachdecker würde mit einem Schraubenzieher Nägel einklopfen? Word und Excel sind kaum dafür qualifiziert, eine echte Auftragsverwaltung effizient zu ersetzen. So mancher Handwerker ist sich überhaupt nicht bewusst, dass es andere Möglichkeiten hierzu gibt. So mancher verschiebt das Problem an die Ehefrau – ich halte dies auch nicht grade für die feine englische Art und Weise. Ein Handwerker benötigt ein hochwertiges Rüstzeug in allen Bereichen seines Geschäfts, auch in der Verwaltung.

Auf dem Markt werden verschiedene Softwarelösungen in unterschiedlichen Preiskategorien angeboten. Ob nun Lösung A oder B für sich geeigneter erscheint, das möge ein Handwerker auf Basis seiner persönlichen Bedingungen für sich beurteilen. Vielmehr geht es in diesem Artikel aufzuzeigen, dass eine gute Handwerkerlösung ihm hilft, Arbeit abzunehmen und man sich dadurch effektiver auf die eigentlichen Geschäftstätigkeiten fokussieren kann. Es wird gerne übersehen, dass die Vermeidung von vertaner Zeit und entgangenem Geschäft noch relevanter ist wie der getätigte Umsatz selbst. Bei Handwerksfirmen mit sehr besonderen Geschäftsprozessen sollte man in Erwägung ziehen, dass auch eine individuell entwickelte Unternehmenslösung eine Alternative zu gekauften Lösungen darstellen kann.

Mit einer richtigen Auftragsverwaltung stehen auf Knopfdruck schon zahlreiche Prozesse und Funktionen zur Verfügung. Eine Auftragsverwaltung fußt anders als Office-Programme auf einer integrierten Datenbank. Alle Informationen und Dokumente von Firmen und Artikeln sind zentral verfügbar. Eine Vielzahl an Schnittstellen zu relevanten Systemen (etwa Ausschreibungsportale) ist im Programmpaket einer Auftragsverwaltung enthalten. Im Gegensatz zur Auftragsverwaltung sind Word & Co. beim Kauf in der Regel spürbar preisgünstiger. Deswegen bevorzugen einige Handwerker Word & Co. Bei komplexeren Programmen sind dann häufig auch die Mitarbeiter einzuweisen. Mit einer Auftragsverwaltung ist der Aufwand an Arbeit und Zeit im regelmäßigen Anwendung um ein vielfaches kleiner als bei Word & Co. Letztlich spart man so auf Dauer erheblich mehr ein, als man anfangs zusätzlich bezahlen muss. Eine Sicht auf lange Zeit wird meist vergessen.

Eine gute Software unterstützt bei Routinearbeiten

Die Verwaltung von Dokumenten (Angebote, Berechnungen usw.) ist in Office-Programmen nur manuell möglich. Es gibt darüber hinaus ebenso keine mitgelieferten umfassenden Funktionen oder Prozesse; sämtliche Dokumente sind händisch zu erstellen und zu überprüfen. Im Gegensatz dazu hat eine professionelle Handwerkersoftware eine erhebliche Anzahl an vorgefertigten Dokumenten. Dokumente werden mit bereits vorhandenen Informationen selbständig vorab ausgefüllt. Die Speicherung von allen je erstellten Dokumenten geschieht automatisch und beinhaltet eine Zuordnung zu den entsprechenden Stammdaten (Artikel usw.). Ganz einfach werden aus Angeboten Rechnungen, und auch Skonto wird mit kalkuliert. Das System generiert z.B. selbständig Mahnungen (mit entsprechenden Mahnzuschlägen). Teilrechnungen erstellen? Abschlagszahlungen festlegen? Kein Problem für die Auftragsverwaltung. Da es in Word & Co. keine vom System durchgeführten Funktionen gibt, kommen so viel häufiger Flüchtigkeitsfehler vor (beispielsweise Zahlendreher, es wird was vergessen…). Anpassungen an gesetzliche Rahmenbedingungen, innovative Funktionen ebenso wie zusätzliche Optimierungen werden kontinuierlich durch den Hersteller realisiert.

Wenn mehrere Leute auf die Dokumente zur gleichen Zeit zugreifen wollen, sollte Word und dergleichen nicht benutzt werden. Es kann infolgedessen sehr einfach zu unbeabsichtigten Änderungen kommen, da im Gegensatz zur Auftragsverwaltung keine Rechteverwaltung integriert ist.

“Sich die Zeit nehmen” heißt die Lösung

Obwohl eine professionelle Handwerkersoftware auf lange Sicht einem mehr einbringt als sie kostet, scheuen viele Zeit und Aufwand für die Einführung – und quälen sich weiterhin mit stumpfer Axt.

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Umwandlung von Dokumenten in einer Handwerkersoftware

Warenwirtschaftssystemen wie Handwerkerprogramme bieten viele Möglichkeiten, um die Arbeitseffizienz zu steigern. Eines der wichtigsten Merkmale ist vermutlich die Dokumentenumwandlung. Dies bedeutet, dass beispielsweise ein erstelltes Angebot in ein Folgedokument wie einer Auftragsbestätigung, einen Lieferschein oder eine Rechnung umgewandelt werden kann. Dies geschieht meist mit nur einem Mausklick und erspart dem Anwender, dass alle Positionen in Folgedokumenten erneut eingegeben werden müssen. Wobei es natürlich die Möglichkeit geben muss, bei jedem Umwandlungsschritt die einzelnen Positionen bearbeiten zu können. Auch zusätzliche Leistungs- und Artikelpositionen können bei einem Handwerkerprogramm bei jedem Schritt hinzugefügt werden, womit diese dann bei jeder weiteren Umwandlung wiederum übernommen werden.

Wie dies in einem Handwerkerprogramm funktioniert, soll folgende Fotostrecke verdeutlichen. Das dafür verwendete Programm ist TopKontor Handwerk von Bluesolution Software.

Zu Beginn wird ein Angebot erstellt:

Mit einem Klick auf Übernehmen, wird das Dokument in eine Rechnung umwandelt. Selbstverständlich bleibt das Ursprungsdokument dabei bestehen.

Nachdem das Dokument abgespeichert wurde, kann mit dem Klick auf das dargestellte Symbol das Dokument umgewandelt werden.

Daraufhin erscheint dieser Dialog, welcher abfragt, in welches Dokument das Angebot umgewandelt werden soll. Wenn ein weiterer Kunde ein ganz ähnliches Angebot bekommen soll, wäre es hierbei möglich das Angebot in ein Angebot umzuwandeln. Die Handwerkersoftware würde in diesem Fall die Auswahl einer Adresse im Kundenstamm anbieten. Somit würde nur die Adresse des Angebots geändert werden.

Mit einem Klick auf Übernehmen, wird das Dokument in eine Rechnung umwandelt. Selbstverständlich bleibt das Ursprungsdokument dabei bestehen.

Nun kann in diesem Dokument genauso gearbeitet werden, als wäre es direkt erstellt worden. Sämtliche Positionen sind bearbeitbar und auch die Kalkulation kann erneut durchgeführt werden.

Somit ist nachvollziehbar welche Steigerung der Arbeitseffizienz ein Handwerkerprogramm wie TopKontor Handwerk darstellen kann.

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